Internet ohne Hürden – Teil 1

Es gibt nur wenige Web-Designer die sich Gedanken über die Zugänglichkeit (Accessibility) ihrer Seiten machen. Dabei ist es im Grunde genommen einfach, Internet-Auftritte so zu gestalten, dass sie für alle Menschen nutzbar sind. Gleichzeitig bringt es Ihr Internetangebot auf Vordermann, macht es zukunftssicher und wirtschaftlich.

Behörden und öffentliche Einrichtungen sind seit dem Jahr 2004 verpflichtet, barrierefreie Webseiten anzubieten. Aber auch abseits von Bundesämtern bekommt allgemein zugängliches Web-Design einen wachsenden
Stellenwert: Nach Accessibility-Richtlinien entwickelte Seiten sind nämlich kein Angebot für Randgruppen. Sie ermöglichen nicht nur Menschen mit Handicap ungehinderten Zugang, sie erleichtern allen Besuchern die Bedienung und
Nutzung Ihres Internetauftritts. Besonders nützlicher Zusatzeffekt: dieser Standard erleichtert auch die Arbeit des Web-Masters und ist preiswerter im laufenden Betrieb.

Doch eine Website für alle lässt sich nicht einfach so zusammenklicken. Ihre Erstellung bedarf eines grundsätzlichen Verständnisses des jeweils aktuellen Web-Standards XHTML und von Cascading Style Sheets CSS).

Accessible (zugängliches) Web-Design fängt mit einem klaren, verständlichen Konzept an, hält alle aktuellen Standards ein, trennt konsequent Form von Inhalt, berücksichtigt eine leicht verständliche Sprache und gliedert den Inhalt in einer übersichtlichen formalen Struktur. Zusätzliche Syntaxelemente erweitern dann noch den Bedienkomfort für behinderte Besucher.

Zur optischen Gestaltung kommen CSS zum Einsatz. Um jedoch von unhandlichen Tabellenmonstern auf CSS umsteigen zu können, müssen erst einmal geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Die unvermeidbare Strukturierung eines Internetauftritts vereinfacht auch den Design-Vorgang. Damit ist der barrierefreie Ansatz für jeden Web-Entwickler ein Muss – gleich ob privat oder beruflich. Wer also auf zugängliches Web-Design hin arbeitet, erleichtert sich dabei auch selbst die Pflege und Weiterentwicklung seiner Webseite(n).

Den vollständigen Text können Sie im angehängten Dokument nachlesen.

Internet ohne Hürden, Teil 1 (Web Angebote zugänglich machen)